Endspurt

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Sodele. Ich habe fertig!
Aber der Reihe nach:

Als nächstes kommt der Bund an die Reihe. Dafür brauche ich erstmal Gürtelschlaufen. Also flugs schmale Tunnel nähen, wenden, bügeln und absteppen

 

Und schon habe ich 6 wunderhübsche Gürtelschlaufen

 

Die fasse ich dann im Bund zwischen…

 

Dann den Bund an die Hose nähen – dabei die Gürtelschlaufen unten mitfassen.

Umklappen und festnähen:

 

Dann ein wunderschübsches Knopfloch nähen und den entsprechenden Knopf auf der anderen Seite festmachen – und das gleiche direkt nochmal, um die überstehende Lasche ebenfalls zu befestigen. Eigentlich gehört hier ein Haken hin, aber da ich den grad nicht habe, nehm ich einfach einen weiteren Knopf

 

Nun geht es an den Saum – Länge festlegen, abgeketteln, bügeln…

Nun geht es ans „Hexen“.

Dafür steche ich mit der Nadel ganz vorsichtig in den Oberstoff und fasse dabei nur einen Faden mit

Das sieht von der rechten Seite dann so aus:

Dann wieder in den umgeklappten Saum stechen – hier sieht man die Stiche ja nicht von außen, von daher ruhig ein paar mehr Fäden fassen.

 

Und so geht das immer schön weiter, bis der Saum angehext ist

 

Fertig!

Noch einmal final bügeln und sobald der spätere Träger wieder in Reichweite ist, reiche ich Fotos im getragenen Zustand nach 🙂


Reissverschluss und Seitennähte

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Nachdem die Paspeltaschen in der Hose waren, lag sie wieder ein paar Tage. Der nächste „Feind“ lauerte nämlich schon: Der Reissverschluss.

Nu isser drinne, mehr schlecht als recht, ich glaub, da muss ich nochmal ein paar Probeteile machen, um die für mich passende Technik zu eruieren.

Aber immer der Reihe nach. Zuerst mussten die vorderen Taschenbeutel an die Vorderhose genäht und dann geschlossen werden. Auch hier werde ich meine Arbeitsweise nochmal überdenken müssen, aber egal, für diese Hose sind die Taschen nu drinne 😀

Für meine Methode des Reissverschlusseinnähens schließe ich als erstes komplett die vordere Mitte:

Dann wird die Nahtzugabe bei der Rundung eingeschnitten und die vordere Mitte gebügelt und glatt hingelegt. Der Reissvershluss wird nun mit der Spirale nach unten neben die Naht gelegt – auf die Seite, wo später der Eingriff sein soll. Hier wird der RV später mit der rechten Hand geschlossen, also kommt er auf die rechte Seite.

Nun wird rechts neben der Spirale genäht – aber bitte nur auf der Nahtzugabe, nicht durch beide Stofflagen durch.

Danach klappt man den Reissverschluss um

und steppt die Naht nochmal ab (wieder nur auf der Nahtzugabe der VM)

Nun wird der Reissverschluss auf die andere Seite der Naht geklappt und festgesteckt- so dass der Stoff zwischen VM und RV schön glatt liegt. Das sorgt dafür, dass der RV den richtigen Abstand zur VM kriegt. Hier bin ich mir nicht sicher, ob es sinnvoller wäre, vor diesem Schritt bereits den Untertritt festzutackern. Das muss ich wie gesagt nochmal ausprobieren.

Jedenfalls wird dann der Reissverschluss links neben der Spirale festgenäht – wieder nur auf der Nahtzugabe.

Danach habe ich den Untertritt angenäht und versäubert. Das war ein ziemliches Gewurschtel, von daher überlege ich halt, das demnächst mal einen Schritt vorher zu machen.

dann von Vorne Absteppen – dabei aufpassen, dass der Untertritt nicht mitgefasst wird, sonst gibt das nix mit Hose öffen.

Und die Vordere Mitte wieder auftrennen, bis zum Bogen der Steppnaht. Und siehe da: wir haben einen Reissverschluss IN der Hose. (Noch nicht gebügelt, daher sieht man den Knick links neben dem RV noch sehr deutlich, das ist später nicht mehr so).

Dann noch flugs die Seitennähe schließen und die rückwärtige Mitte und schon kann die Hose anprobiert werden (ebenfalls ncoh ungebügelt, da hatte ich gestern Nacht keine Lust mehr zu)

Achja. Auch hier muss ich noch optimieren, da ich jetzt in der Hose noch ein, zwei unversäuberte Stellen habe, nämlich da, wo ich die Nahtzugaben eingeschnitten habe, und das kleine Stück Rundung der vorderen Mitte. Das gefällt mir nicht so gut, also werde ich mal schaun, wie ich das verbessern kann. Es geht anders, und da ich mittlerweile auf gut verarbeitete Sachen stehe und es liebe, wenns von innen genauso gut aussieht wie von außen, muss ich hier noch stark nachbessern. Aber für diese Hose reicht es erstmal.

Zeit für die erste Anprobe – wie gesagt, die Seitennähte sind noch nicht gebügelt. Weil der Bund noch fehlt, kann ich die Passform auch noch nicht final beurteilen, aber insgesamt bin ich doch positiv überrascht 🙂

 


Paspeltaschen für die Hose

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Ich war letzte Woche sogar ein bißchen fleißig, was das nähen angeht – ich habe weiter an der Hose für meinen Freund genäht.

Erstmal ist ein Wunder passiert: Zum ersten Mal seit über 4 Jahren durfte meine Evolve mal wieder ran. Ich habe dieses Jahr zwar schon recht viel genäht, aber immer irgenwdie anders versäubert. Aber sie funktioniert noch und mit ein bißchen Nachdenken konnte ich sie sogar noch bedienen 😀

Nun gut. Nachdem die Hosenbeine versäubert waren, musste ich wohl oder übel an die Paspeltaschen ran. Da es auch eine halbe Ewigkeit her ist, dass ich sowas genäht habe, habe ich erstmal mein schlaues Nähbuch „Burda nähen leicht gemacht“ befragt:

Paspeltasche aufmalen und passenden Streifen zuschneiden – ich habe übrigens nach der Industriemethode gearbeitet

 

Dann den Streifen und den oberen Taschenbeutel auf der rechten Seite feststecken und von links nähen

Einschneiden…

Wenden…

Absteppen, die Seiten feststeppen, unteren Taschenbeutel drannähen, Taschenbeutel schließen und nochmal bügeln – fertig ist die einseitige Paspeltasche 🙂


Auf dem Flugplatz :)

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Meine Fototruppe hatte letztens das Vergnügen, auf einem Flugplatz shooten zu dürfen. Das hat echt Laune gebracht, denn an dem Tag hat einfach alles gepasst.

Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, das Team war super dann haben wir dank der spontanen Absage unseres Modells kurzfristig die besten Modelle gefunden, die man sich für so eine Aktion hätte wünschen können!

Hier erstmal ein kleines Appetitthäppchen – Blitzflut in Action, ein Making Of:

 

Fertige Bilder gibt es die Tage



12-12: Die Bilanz fürs 3. Quartal

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August: nach dem Prototypen im Juli folgten im August 2 Kamerabeutel und 3 Beutel für Optiken…

Mein Freund hat sie sich gewünscht und ist nun begeistert – zumindest von den Glasbeuteln. Die waren mit ihrem runden Boden ne ziemliche Friemelei. Material: Außenstoff= Baumwolle, Fütterung= Fleece

 

Im September habe ich zwar sehr viel genäht, aber wenig fertiggestellt.

Als 12-9 kann ich daher nur 2 Probewesten sowie eine Probehose präsentieren – von denen es allerdings keine zeigenswerten Fotos gibt…soviel dann zur Präsentation 😀

Aber auch sonst war ich fleißig im September, denn ich habe meinen Mantel zerlegt, das Futter neu zugeschnitten und angefangen, es einzusetzen. Diese Arbeit habe ich nun im Oktober beendet.

Ebenso habe ich die Hose für meinen Freund zugeschnitten und dressiert.  Beim Zuschnitt hat mir mein Voodooschaf geholfen 🙂 (ich steche lieber das Schaf als mich, klappt aber nicht immer *g* )

 

Womit wir zur Bilanz kämen…

 

 

Bislang genäht in 2012:
Januar:

  • 1 Hose gesäumt (per Hand, kein Stoffverbrauch)

Februar:

  • 1x Poschen (Materialverbrauch: 50cm Ditte, Schrägband, Köperband, Stahl)
  • 1x Dekokram Patchwork (Materialverbrauch: 10cm Patchworkstoffe)
  • 1x Rokokounterrock (Materialverbrauch: 2,50 m Baumwolle, Köperband)
  • 1x Minimale Änderung an der Schnürbrust (Stahl)

März:

  • 2x Probeteil für Rokokojacke (Bomull, wird nicht gezählt)
  • 1x Gründerzeithemd (3m Baumwolle)April:
  • 1x Anknöpfbaren Kragen fürs Gründerzeithemd (0,10m Baumwolle)
  • 1x Rokoko Rock schwarz (3m Ditte plus Köperband)
  • 1x Rokoko Rock rosa (3m Leinen plus Köperband)

Mai:

  • 1x Rokokojacke (3m Baumwolle, 3m Köper fürs Futter, Knöpfe, Zierband)
  • 1x Stecker (0,3m Coutil, 0,3m Baumwolle, Rest Ditte, 2x Stahl)
  • 1x Hut (0,3m Schabrackeneinlage, Rest Baumwolle vom Stecker, Schrägband)

Juni:

  • 1x Stecker (0,3m Coutil, 0,3m Baumwolle, 2x Stahl)

Juli:

  • 1x Prototyp Kamerasack (30cm Baumwolle, 30cm Fleece)
  • 1x Probeteil Schirmbespannung (Bomull, wird nicht gezählt)
  • 2x Probeteil Korsett (Bomull, wird nicht gezählt)

August:

  • 2x Kamerasack (40cm Baumwolle, 40 cm Fleece)
  • 3x Optiksack (Reste)

September:

  • 1x Probehose (Bomull, wird nicht gezählt)
  • 2x Probeweste (Bomull, wird nicht gezählt)

Oktober:

  • 1x Futter für Mantel (1,50m Futterstoff)

Dadurch ergibt sich folgender Verbrauch:

  • Stoff: 21,30m
  • Köperband: ?
  • Schrägband: ?
  • Stahl: ?

Mal schaun, was der Rest des Jahres so bringt 😀

 


Fertig

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Mein Mantel ist fertig.

Auch wenn ich wieder weiß, warum ich Futterstoff HASSE!!! Sowas von fludderlig und überhaupt…nääää! Ibah!

Aber er ist fertig und nun muss er nur noch einmal aufgebügelt werden (nachdem ich die Bügelstation von den Katzenhaaren befreit habe… Mimi hat sich nämlich dort verbotenerweise in luftiger Höhe ein Bett gebaut) – und dann kann ich ihn endlich wieder tragen: passend zur herbstlichen Jahreszeit.

Der Mantel ist gekauft, aber er hat nun endlich ein schönes, schlichtes Futter (nichts gegen farbenfrohe Futterstoffe, wenn sie zu meiner Farbscala passen – und das alte Futter war nicht hübsch!)

Dann muss ich wohl endlich weiter an die Hose für meinen Freund.

Da müsste ich erstmal schauen, ob die Dressur noch vorhanden ist, die ich dank Bastis  Hilfe mühevoll eingebügelt habe. Und direkt danach müsste ich mich an die rückwärtigen Paspeltaschen ranmachen, um die ich mich erfolgreich seit Wochen drücke…


Kürbissuppe

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Letzte Woche habe ich mal wieder was neues ausprobiert: Kürbissuppe.

Da mir ein Hokaido in den Einkaufskorb gehüpft war, musste ich was draus zaubern. Kurz nach Rezepten geschaut und das ersteste genommen: Kuerbissuppe-mit-Ingwer-und-Kokosmilch

Zuerst war ich etwas überrascht, wieviel Suppe ich aus knapp 2 Kilo Kürbis doch bekomme… da fehlte mir die Vorstellung von, vor allem, da ja noch ordentlich Möhren dazukommen (wobei ich weniger genommen habe als im Rezept angegeben).

 

Lecker wars! Und ich habe sogar noch 5 Portionen im Eisschrank 😀