99Fire-Films 2013 – Tag 1

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Pünktlich um 10 ging es gestern los mit der Verkündung des Themas.

„Wir machen’s einfach“

 

Puha!

Das Thema klingt erstmal einfach – aber irgendwie isses das dann doch nicht.

Wir saßen mit 6 Mann dumm rum und haben überlegt. Verschiedene Vorschläge kamen hoch und wurden verworfen. Auch übers Forum kamen viele Ideen, und auch die eine oder andere Diskussion, wie das Thema denn nun zu verstehen wäre.

Die Stunden vergingen und wir hatten immer noch keinen Geistesblitz. Spaßeshalber haben wir mal die eine oder andere Idee etwas mehr ausgearbeitet, aber so richtig sprang der Funke nicht über.

Immerhin hatten wir dann einen Plan B – aber so richtig überzeugt waren wir nicht.

Die ersten Leute mussten auch langsam gehen, und so blieb nur das Kernteam von 3 Leuten zurück.

 

Frustration machte sich breit…. und dann war sie da, DIE Idee.

 


Auf Ufojagd

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Nach einer Woche Ukraine habe ich immerhin schon eine Jeans gekürzt und einen weiteren Basisrock weitergenäht.

Dieser Basisrock ist ein verdammt altes Ufo… angefangen im Frühjahr 2008 – ja, 2008. Also mittlerweile fast 5 Jahre her…. über den Status des scheiternden Plöffs bin ich bis heute nicht gekommen. Der Rock lag jetzt Eeeeeeeeeeeeewigkeiten im Regal. Blöderweise.

Denn als ich ihn neulich rauskramte um das Schnittmuster für den braungestreiften Rock zu vervollständigen (das irgendwie nur noch aus den vorderen Bahnen besteht), habe ich festgestellt, dass der Stoff an 3 Stellen furchtbar ausgeblichen war…

Allerdings nur von rechts. Und die Stoffseiten sind von beiden Seiten schön… Da ich den Rock sowieso schon halb auseinandergenommen hatte, um das Rockschnittmuster wieder zu vervollständigen, habe ich ihn kurzerhand komplett aufgetrennt, meinen Vorsatz, diese Nüre nur mit der Tretmaschine zu nähen komplett verworfen und den furchtbar fusselnden Stoff erstmal durch die Overlock gejagt.

Gestern habe ich nun angefangen, die Stoffstücke wieder zusammenzusetzen. Nach den negativen Erfahrungen mit dem Pouf habe ich den auch gleich Pouf sein lassen und habe die schlichte Variante von dem Schnittmuster gewählt – glatte rückwärtige Bahn.

Weil es beim braunen Rock so angenehm war, habe ich auch hier wieder den Saum nach oben korrigiert… und genau da stehen wir jetzt. Patrizia hat mir gestern den Rock abgesteckt, nun muss ich schaun, ob es nach dem Übertrag immer noch gut fällt – und dann ist auch dieser Rock fast fertig und mein geplantes Winternürchen ein Stückchen weiter.

Und ich wäre eines meiner ältesten Ufos los… 2008. Ich fass es nicht.



Ein Unterrock

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Meinen Unterock habe ich offenbar noch gar nicht hier gezeigt… warum eigentlich nicht?

Jedenfalls, das hier ist mein Tournürenunterrock – ich weiß nicht mehr genau, wann ich ihn genäht habe – ist ein Weilchen her…

Der Schnitt ist TV 170, mit minimaler Schnittänderung – ich habe in der vorderen Mitte eine Teilungsnaht eingebaut um das Muster vom Stoff im V laufen lassen zu können. Ansonsten ist alles so wie gedacht. Der Stoff ist ein fester Baumwollstoff mit schönem Stand mit eingewebtem Streifenmuster.

Unterrock

Der Rock ist bewußt relativ kurz gehalten, um ein Hervorblitzen zu vermeiden. Ich bin recht froh, dass er über meinen neuen Bürzel passt – denn eigentlich hatte ich ihn für den großen Bürzel genäht, der mir auf Grund seiner enormen Auslage nicht so gut gefallen hat…


Der Rock ist fertig

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Sodele. Den Bund habe ich gestern noch genäht und auch gleich Knopfloch und Knopf genäht. Als nächstes habe ich dann die Länge des Rockes bestimmt und dann mit der Overlock kurzen Prozess gemacht – alles Überstehende abgeschnitten und gleich versäubert (der Stoff flust wie Sau)
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Dann flugs den Saum doppelt einschlagen und Bügeln – hier erweist sich das Ablängen im Bund als großer Vorteil – der Saum ist nun ne grade Naht, fällt schön und lässt sich super umbügeln…
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… und nähen
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Äh. Ja. Wenn man den Unterfaden neu aufspulen musste und beim Einfädeln der Maschine irgendwas falsch gemacht hat, dann sieht die Naht von unten so aus:
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Der Vorteil: Es trennt sich leicht… Nochmal genäht, Fäden abgeschnitten und schon war der Rock fertig 🙂 web_rock


Ein Tournürenkleid – Arbeitstitel Streifenhörnchen

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Passend zu meinem neuen Bürzel soll es nun ein neues Kleid geben.
Einen Unterrock besitze ich bereits, also geht es direkt mit dem Basisrock los. Ein hübsches Streifenkleid soll es werden, daher läuft das ganze unter dem Arbeitstitel „Streifenhörnchen“

Am Anfang steht natürlich der Zuschnitt
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Dann schnell die Abnäher abgesteppt
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Und schon ging es an die Seitennähte dran
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Als nächstes kam der Bund, und somit auch das schwierigste Thema… Aufgrund der Streifen will ich den Saum fertig machen, bevor ich die Länge festlege. Das hat den Vorteil, dass meine Saumlinie größtenteils im rechten Winkel verlaufen kann und der Rock fällt schöner und zubbelt im Saum nicht nach unten weg. Allerdings heißt das auch, dass man die Länge nach oben korrigieren muss, wo der Bund angenäht wird, bestimmt man im angezogenen Zustand.
Erschwerend kommt bei meinem Rock noch dazu, dass ich für den hinteren Teil eine Stoffbahn von 1,50m auf weniger als 20cm Bundlinie raffen muss…
Das sieht dann ungefähr so aus:
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Vor dem festnähen habe ich das ganze grade nochmal anprobiert – und das sah dann so aus
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Der Rock hat noch nicht die finale Länge, ich habe den Saum erstmal hochgesteckt, um ordentlich ablängen zu können.

Joar. Nun gehts mit dem Bund weiter, und dann ist der Rock auch schon fast fertig 🙂


Auf zu Ruhm und Ehre…

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so ähnlich zumindest.

Im Januar startet zum 5. Mal der 99fire-film Award und wir sind dabei!
Freitags um 10 wird das Thema bekannt gegeben und dann hat man 99 Stunden Zeit, einen Film mit einer Länge von 99 Sekunden zu produzieren.

4 schlaflose Tage und Nächte stehen uns bevor und ich bin gespannt, was wir da produzieren werden. Spaß wird es auf jeden Fall machen, denn wir haben eine coole Truppe. Und wer weiß, vielleicht geht es ja sogar nach Berlin 😀