Zwischenbilanz

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Genäht in 2013:
Januar:

  • 1x Hummer (Materialverbrauch: 2m Bomull, Schrägband, Köperband, Stahl)
  • 1x Blitzauslösertasche (Materialverbrauch: 30cm Ditte, Schrägband)
  • 1x Basisrock Tornüre braun gestreift (Materialverbrauch: 3,5m Polytier)
  • 1x gekürzte Jeans + Gürtelschlaufen versetzen (Materialverbrauch – nix)

Februar:

  • 1x Reparatur Tailbodice (Materialverbrauch: nix)
  • 1x Jeans Jalie 2908 (Materialverbrauch: 1,20m Jeansstoff, 1 Knopf, 1 Reissverschluss)
  • 1x Basisrock Tornüre schwarz (Materialverbrauch: 3,50 m Baumwolle, Köperband)
  • 1x Hosensaum rauslassen (Materialverbrauch – nix)

 

Dadurch ergibt sich folgender Verbrauch:

  • Stoff: 10,50m

 


Jalie 2908 – fertig!

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Schnittmuster: Jalie 2908 Stretchjeans für Frauen
Stoff: Jeans, nicht elastisch

Schnittänderungen: Grundsätzlich habe ich Variante A genäht, mit einem leicht modifizierten Sattel von View B

An sich bin ich ganz zufrieden, die Querfalten hinten könnten ein bißchen weniger sein und der RV ist nen Tacken zu kurz – ich komme kaum rein in die Hose.
Die Taschen vorne finde ich auch recht klein.

 

jalie_jeans_fertig


Rekordverdächtig

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In rekordverdächtiger Zeit von nur 10 Tagen (inklusive Probemodell) bzw 6 Tagen (ohne Probemodell) habe ich eine Jeans gezaubert.

  • 1. Tag: Schnitt kopieren
  • 4. Tag: Zuschneiden und Probemodell nähen, Stoff waschen und bügeln
  • 5. Tag: Schnitt neu kopieren (andere Größe), zuschneiden und alles versäubern
  • 6. Tag: Nähen. Rückwärtige Taschen absteppen, aufnähen, Sattel annähen, absteppen, vordere Taschen nähen, absteppen, verkappen.
  • 7. Tag: Weiter nähen: Reissverschluss, Seitennähe, innere Beinnähte. Anprobe. Passt nicht!
  • 8. Tag: Auftrennen, Fehleranalyse, neuen Sattel probeweise annähen – Besser!
  • 9. Tag: neuen Sattel richtig nähen, absteppen, Seitennähte wieder schließen, Änderung auf Schnitt übertragen, Bund annähen
  • 10. Tag: Bund umschlagen und Innenseite im Nahtschatten annähen, Gürtelschlaufen nähen und feststeppen, Saum. FERTIG!

 

Bilder gibt es die Tage 🙂

 

Vernäht habe ich 1,20 Jeansstoff, ein bißchen Reststoff als Taschenfutter sowie einen RV und einen Knopf aus dem Fundus.


Alles vorbereitet:

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Foto(1)

Nachdem ich gestern nun den Schnitt neu auskopiert habe, hoffe ich, dieses Mal die richtige Größe für nicht elastischen Stoff erwischt zu haben. Mutig verzichte ich nun auf ein weiteres Probeteil und gebe mich direkt an den Jeansstoff dran.
Zugeschnitten habe ich auch direkt, ebenso alle Stoffstücke einmal durch die Overlock gejagt. Ich verwende bordeauxfarbenen Baumwollstoff als Taschenfutter, daher habe ich die Overlock ebenfalls mit dieser Farbe bestückt und mein Fundus beinhaltete sogar noch einen passenden RV.

 

Absteppen werde ich die Hose allerdings nicht in der Farbe – hier schwanke ich noch zwischen unspektakulär Stofffarben (also grau) oder hellem beige (siehe Garn auf dem Foto)

 

Mal schaun.


Probehose Jalie 2908

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Wie angekündigt habe ich ein Probeteil aus Bomull genäht.

Ich bin begeistert. Der Schnitt ist brauchbar – ok, er ist zu eng, aber das liegt wohl am fehlenden Elastan. Nun werde ich mein Glück mit 2 Nummern größer und Jeansstoff versuchen – und statt View B nun doch View A nähen. View B ist mir definitiv zu hoch in der Taille.

Sorry für das grottenschlechte Foto, war gestern wohl doch ein bißerl dunkel fürs Handy

probehose


Schnitt kopiert

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Im Hobbyschneiderin24-Forum ist die aktuelle Motivationsaktion „Jeans nähen“.

Und da ich seit Jahren schon den berühmt-berüchtigten Jalie Jeans Schnitt ausprobieren will, nehme ich dies zum Anlass, das endlich mal zu tun. In meinem Stoffschrank befinden sich ausreichen Jeansstoffe zum vernähen, selbst die Kurzwaren sind alle vorhanden – ich musste nur den Schnitt kaufen. Das habe ich dann auch getan und stieß beim Schnitt kopieren auf das erste Hinderniss.

Meine heißgeliebte Papiertischdecke ist nicht durchsichtig genug, um diesen Schnitt zu kopieren – zu viele Linien nebeneinander.

Folie hatte ich keine und so musste ich ein paar Tage warten. Heute ist mir etwas besseres als Folie über den Weg gelaufen. Es nennt sich Kochpapier (was es nicht alles gibt) und scheint eine Mischung aus Backpapier und Butterbrotpapier zu sein. Der Vorteil ist – es ist breiter als Butterbrotpapier von der Rolle – 38 statt 29 cm, sogar noch etwas durchsichtiger, aber ähnlich von der Konsistenz.

Kochpapier
Die Rolle ist 12m lang und mit ca 3Euro echt bezahlbar.

Mit dem Papier ging das Auskopieren gleich viel besser – wenn man sieht, was man da kopiert, ist das irgendwie einfacher 😀

Blöderweise hat der Schnitt echt viele Teile und da ich mich noch nicht entschieden habe, ob ich Modell A oder B nähen will, habe ich einfach mal alles auskopiert. Der Schnitt ist für elastischen Stoff gedacht, und da ich nicht sicher bin, ob mein Stoff genug Elastan hat, bin ich gespannt, wie das ganze ausfallen wird. Ich habe jetzt erstmal Größe U auskopiert.

hosenschnitt_jalie

 

Alle Schnittteile sind fein säuberlich und streberhaft beschriftet. Ausgeschnitten habe ich sie auch schon. Mal schaun, wann ich das Probeteil zuschneiden kann. Vor allem bin ich gespannt, wie das sitzen wird, weil ich das – wie eigentlich immer – aus Bomull machen werde. Und Bomull ist bekanntlich nicht elastisch 😀