Zwischenbilanz

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Genäht in 2013:
Januar:

  • 1x Hummer (Materialverbrauch: 2m Bomull, Schrägband, Köperband, Stahl)
  • 1x Blitzauslösertasche (Materialverbrauch: 30cm Ditte, Schrägband)
  • 1x Basisrock Tornüre braun gestreift (Materialverbrauch: 3,5m Polytier)
  • 1x gekürzte Jeans + Gürtelschlaufen versetzen (Materialverbrauch – nix)

Februar:

  • 1x Reparatur Tailbodice (Materialverbrauch: nix)
  • 1x Jeans Jalie 2908 (Materialverbrauch: 1,20m Jeansstoff, 1 Knopf, 1 Reissverschluss)
  • 1x Basisrock Tornüre schwarz (Materialverbrauch: 3,50 m Baumwolle, Köperband)
  • 1x Hosensaum rauslassen (Materialverbrauch – nix)

März:

  • 1x Schürze für die Winternüre (1,50m Wollstoff)
  • 1x Hose (1,40m Stoff, 1 Knopf, 1 RV)
  • 3 Rapporte à 42 Reihen an meinem Laceschal weitergestrickt

April:

  • 1x knielanger Rock (1,20m Wollstoff, 1m Futterstoff, 1RV)
  • 1 Rapport à 42 Reihen an meinem Laceschal weitergestrick

Mai:

  • 1x knielanger Sommerrock (2m Baumwolle, 2m Baumwollfutter, 1RV, Uraltufo)
  • 1 Rapport à 42 Reihen an meinem Laceschal weitergestrick

Juni:

  • Laceschal fertig gestrickt

Juli:

  • 1x knielanger bürotauglicher Rock (1,50 Wollstoff, 1,50m Futter, 1RV)
  • 1x knielanger bürotauglicher Rock (1,50 Wollstoff (neugekauft), 1,50 Futter, 1RV)

August:

  • Maschenprobe fürs Strickkleid

September:

  • 1x knielanger bürotauglicher Rock (1,50 Stoff (neugekauft), 1RV)
  • 1x Herrenhose (2m Stoff (neugekauft))
  • Proben für den wattierten Rokokorock inkl. Entscheidung
  • Passe fürs Strickkleid gestrickt

 

In Arbeit:

  • 1x Stoffhose (2m) (TFT????)
  • 1x Rokokorock

 

Dadurch ergibt sich folgender Verbrauch:

  • Stoff: 29,10m

 


Es wird wieder gestrickt!

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Kaum zu glauben, aber hier ist der Größenwahn ein gezogen.

Nachdem ich nun mehrere Jahre an einem Schal gestrickt habe, habe ich mir als nächstes ein Strickkleid vorgenommen. Ja, ein Strickkleid.

Und zwar das Kleid „Forest Nymph“ von Drops.

Eine gute Freundin hat mir geholfen, das Muster auf meine Maschenprobe und meine Maße umzurechnen und nach ein paar Startschwierigkeiten konnte ich dann letzte Woche anfangen die Passe zu stricken.

Mittlerweile klappt das Muster ganz gut und ich habe auch meine Methode/Nadel gefunden, um die Zöpfe halbwegs hinzukriegen und so wächst die Passe langsam aber stetig.

Foto 2

 

Die Fertigstellung habe ich mal grob für Herbst 2020 geplant – man soll sich ja realistische Ziele setzen…



Gulasch

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Ich habe mal wieder gekocht. Es gab Wiener Saftgulasch mit Klößen und Rotkohl. Im großen und Ganzen habe ich nach Rezept gearbeitet, allerdings in der dreifachen Menge. Und ich habe auch, wie in den Kommentaren vorgeschlagen, einen guten Schluck Rotwein hinzugefügt.

Wenn man erstmal die Zwiebeln angebraten hat, macht sich der Rest quasi von allein – und schmeckt überaus gut. Dieses Gulasch wird es nicht zum letzten Mal gegeben haben 🙂


Milchtankstelle

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Letzte Woche bin ich durch Zufall durch einen Artikel über die erste Milchtankstelle in Deutschland auf diese Möglichkeit der Milchbeschaffung gestoßen.

Eine Milchtankstelle ist eine Zapfanlage, an der man 24 Stunden am Tag Milch zapfen kann. Direkt vom Bauern, quasi frisch von der Kuh.

Die Idee fand ich cool, vor allem wo ich eigentlich seit längerem nach der Möglichkeit suche, Milch direkt vom Erzeuger zu holen – auch, um einen fairen Milchpreis zahlen zu können. Im Supermarkt sind mir was faire Milchtüten angeht bislang nur 2 H-Milch-Produkte begegnet.

Also habe ich mal gegooglet, ob es hier in der Gegend auch sowas gibt – und ich wurde fündig. In NRW gibt es eine Handvoll Zapfanlagen, genau eine im Rhein Kreis Neuss und diese liegt netterweise einen Katzensprung von meinem alltäglichen Weg zur Arbeit entfernt.

Das musste ich mir in echt anschaun – gesagt getan, Adresse rausgesucht und nach der Arbeit hingefahren. Die Zapfanlage steht in einem kleinen „Gartenhäuschen“ und sieht recht unspektakulär aus. Man schmeißt das Geld rein – passend für die Menge, die man zapfen möchte, hält eine mitgebrachte (oder vor Ort käuflich zu erwerbende) Flasche unter den Zapfhahn und drückt auf Start. Und schon fließt frische Milch in den Behälter.

Mit einem Literpreis von 70 Cent ist diese Art der Milchbeschaffung sogar relativ günstig – im Vergleich dazu kostet die billigste „JA-Vollmilch 3,5%“ hier im Supermarkt aktuell 59 Cent – wieviel davon bei Erzeuger landet will ich gar nicht wissen. Fair gehandelte H-Milch liegt im Supermarkt aktuell bei 1,09€ – da sind die 70 Cent, von denen alles beim Erzeuger landet, doch ein regelrechter Schnapp!

Durch die Zapfanlage kann ich auch bequem vor oder nach der Arbeit dort vorbeifahren, ohne mir Stress wegen der Öffnungszeiten zu machen – so war ich z.B. heute morgen um kurz nach 7 schon Milch zapfen.

Und freue mich darauf, diese überaus leckere Milch trinken zu können – sie schmeckt – zumindest mir – tatsächlich besser als die Milch aus dem Supermarkt. Irgendwie hat die frische Milch mehr Volumen.

 

Als positiver Nebeneffekt habe ich im angeschlossenen Bauernlädchen auch noch einen Fleischlieferanten mit eigener Schlachterei gefunden.

 

Wer mehr über die Milchtankstelle erfahren will: klick mich


Großformatvergrößerer

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Vor kurzem ist bei uns durch einen glücklichen Zufall ein Großformatvergrößerer eingezogen. Für alle nicht fotografisch Begeisterten: Dabei handelt es sich um ein Gerät, mit dem man Negative vergrößern und auf Fotopapier bringen kann – und das geht mit unsere Gerät bis zu einer Negativgröße von 13×18″.

Ich bin ziemlich begeistert davon, befindet sich in meiner kleinen Kamerasammlung doch eine Voigtländer Avus 9×12 Kamera, mit der ich bislang zwar schon ein paar Aufnahmen gemacht habe, aber mangels passendem Vergrößerer halt noch keine Ausbelichtungen machen konnte.

So ein Großformatvergrößerer ist unter normalen Umständen extrem teuer und mal eben verschicken geht wegen Größe und Gewicht auch nicht – also braucht man ein bißchen Glück. Wir hatten welches und durften das gute Stück von einem Fotografen übernehmen, der ihn aus Platzmangel zu einem sehr günstigen Kurs abgegeben hat. Er freut sich, dass das Gerät bei jemandem gelandet ist, der es tatsächlich noch benutzt und wir freuen uns, dass wir sowas nun besitzen.

Der Transport zu uns war kein Problem – auch wenn der Kombi ziemlich voll war. Es zeigte sich aber auch, dass unsere Dunkelkammer in Zukunft nicht unbedingt über mehr Platz verfügen wird *hust*

Nun gut, da der Vergrößerer in den letzten Jahren eher unbenutzt in der Ecke stand, musste er erstmal gut gereinigt und wieder gangbar gemacht werden

 

Beeindruckend ist nicht nur das Leuchtmittel – ich hoffe, die Birne leuchtet noch lange, denn die Ersatzbeschaffung könnte schwierig werden… Auch mit den Kondensoren kann man ne Menge Spaß haben 😀

 

Und dann wollten wir natürlich Ergebnisse sehen – und ich habe mein erstes Großformatbild auf Papier gebracht. Blöderweise habe ich vom Endergebnis gar kein Foto gemacht, also müssen euch die Making ofs reichen 🙂

 

Spaß macht das Teil!

Ich habe mittlerweile auch schon ein paar Mittelformatabzüge gemacht und wir müssen feststellen, dass die Bilder mit dem neuen Vergrößerer definitiv schärfer werden. Ich denke, ich werde mich jetzt öfter in der Dunkelkammer rumtreiben 🙂