Zwischenbilanz 2/2014

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Genäht in 2014:
Januar:

  • 1x Schürze für Taille (1,5m Polymix, neu gekauft, weil nix passendes im Lager)
  • 1x Rock (0,8m pinker Wollstoff, 0,8m Futter)
  • 1x Pyjamaoberteil
  • 1x Pyjamahose (3m insgesamt)

Februar

  • 1x Wintermantel (3m Samt, 3m Futter, 3m Zwischenfutter)

Daraus ergibt sich folgender Verbrauch für 2014

  • 14,1m

Gekauft in 2014

  • 9m (Stoff für Pyjamas)

Genähte Teile

  • 5


Ärmel und anderes

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Nachdem ich letzte Woche hauptsächlich an den Taschen gearbeitet habe, habe ich am Wochenende endlich sichtbaren Erfolg geschaffen 🙂

Zuerst habe ich den Obermantel zusammengesetzt. Das sah dann so aus:

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Ohne Ärmel sieht so ein Mantel ganz schön traurig aus und hat eher Ähnlichkeit mit einer schlecht sitzenden Küchenschürze. Aber ich war weiter fleißig. Der Futtermantel war bereits zusammengesetzt, ihm fehlten nur noch die Ärmel.

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Ok, hübsch ist anders. Aber das ist ja auch nur innen. Weiter ging es mit den Ärmeln im Obermantel. Wie schon beim Probeteil war es das reinste Vergnügen, diese einzusetzen. Ich liebe dieses Schnittmuster.

Nach dem Ärmeleinsetzen kam meine nächste Nicht-Lieblingsdisziplin: Der Kragen. Mit eingeschnittenen Nahtzugaben, 3 Millarden Nadeln und einer schönen Handnaht habe ich das Ding sowohl am Obermantel als auch am Futter eingesetzt und erstmals beide Lagen zusammen angezogen. Und hey: Es sieht schon fast nach Mantel aus.

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Nun werde ich wohl doch noch eine Innentasche ins Futter basteln und dann kommt die nächste Angstdisziplin: Das Verstürzen. Da freu ich mich vor allem wegen den Kellerfalten drauf… Ja, ich gebe zu, die Innentasche ist – auch wenn sie sicher praktisch ist – hauptsächlich Vermeidungstaktik.


Paspeltasche mit Klappe

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Mein Mantel soll Paspeltaschen mit eingeschobener Klappe bekommen. Dafür empfielt es sich, 2 möglichst gleiche Klappen in 2 möglichst gleiche Paspeltaschen zu schieben.

Möglichst gleich is hier das entscheidende. Achja. Und dann sollten die Klappen noch zur Länge der Tascheneingriffe passen. Die Klappen sollten nen Milimeter kürzer sein. Das ist an sich nicht schwierig, aber man sollte sehr genau nähen.

Ich habe einen ganzen Abend damit verbracht. Dafür kann sich das Ergebnis meiner Meinung nach auch sehen lassen 🙂

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Und nochmal mit eingeschobener Klappe. Was noch fehlt, sind die Taschenbeutel…

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Joar. Und vielleicht werde ich irgendwann auch mal schneller.




Ein Futter für den Mantel

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Ich war fleißig.

Ich habe die Futterteile mit den jeweiligen Belegen verheiratet. Geschickterweise habe ich beim Zuschnitt direkt draufgeschrieben, wo oben ist, was ja bei einem Stoff mit Strich nicht ganz unwichtig ist…

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Dann habe ich die Futterteile mit dem Zwischenfutter gedoppelt… das ist ein Arbeitsschritt, den ich so gar nicht mag.

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Dann habe ich die Teile zusammengenäht – logisch, soll ja irgendwann ein Mantel werden.

Hier zeigte sich die Crux meines Zwischenfutters: Bügeln mit hohen Temperaturen ist nicht gut. Die Nähte habe ich zwar platt bekommen, aber der Futterstoff sieht ein bißerl verkrumpelt aus. Aber lieber verkrumpeltes Futter (was sich aushängt) als geschmolzenes Zwischenfutter 🙂

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Joar. Und mit viel Fantasie kann man hier ein noch Ärmelloses Futter für meinen Mantel liegen sehen…

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Die Vorderteile des Mantels sind auch schon mit Einlage versehen, sodass ich alsbald mit den Paspeltaschen weitermachen kann. Da sind aber erstmal Übungslappen angesagt…