Zwischenbilanz 4/2014

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Genäht in 2014:
Januar:

  • 1x Schürze für Taille (1,5m Polymix, neu gekauft, weil nix passendes im Lager)
  • 1x Rock (0,8m pinker Wollstoff, 0,8m Futter)
  • 1x Pyjamaoberteil
  • 1x Pyjamahose (3m insgesamt)

Februar:

  • 1x Wintermantel (3m Samt, 3m Futter, 3m Zwischenfutter)

März:

  • 1x Pyjamaoberteil
  • 1x Pyjamahose (3m insgemsamt)

April:

  • Jerseykleid (2m)
  • Sommerrock (0,7m)

Daraus ergibt sich folgender Verbrauch für 2014

  • 19,8m

Gekauft in 2014

  • 9m (Stoff für Pyjamas)

Genähte Teile

  • 9

Aktuell in Arbeit:

  • 1 Jerseykleid (1m Schlangenprint, 1,2m Polyjersey)
  • 1x Rokokorock (5m plus Volumenvlies)
  • 1 Etuikleid (2+1,5 Wolle)

Wahnsinn hat einen Namen

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Ich habe mir in den Kopf gesetzt, ein Rokokooutfit mit wattiertem Rock zu machen.
Dafür muss ich den Rock logischerweise quilten. Damit das besser klappt, habe ich mir gedacht, ich male mal eben das Muster auf den Stoff.
So fing das ganze an:
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Joar.
Ein paar Stunden später war ich schon weiter.
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Mal schauen, wann ich mit dem Quilten anfange…*irre gacker*

 

Joar, damit man sich besser vorstellen kann, wie das ganze mal aussehen soll, habe ich euch meine Inspiration mal fotografiert:

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Passend dazu gibt es auch die Mustervorlage – ich werde sie allerdings nicht 100% übernehmen da ich glaube ich lieber einen Bogen um gebogene Linien machen möchte 😀

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Woody

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Mein Freund hat mich letzte Woche in den Stall begleitet und hat ein paar Fotos von mir und meinem Hottehü geschossen.

Hier eine kleine Auswahl der Ergebnisse


Kleid

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Ja, ich nähe noch. So wenig habe ich gar nicht gemacht in der letzten Zeit, aber das war alles mehr experimentell und nicht unbedingt mit Ergebnissen gekrönt.
Nun habe ich aber wieder eine Erfolgsmeldung zu verkünden, denn soeben habe ich mein Jerseykleid vollendet. Das gute Stück soll für ein Mr&Mrs Smith Shooting herhalten, daher ist der Schlitz noch unverschämt hoch.

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Genäht habe ich das Kleid nach Burda 7053 ohne jede Änderung. Naja, Jersey halt…


Ostermenü

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Mein diesjähriges Ostermenü war lange ein großes Fragezeichen. Mein Papa wollte am Sonntag bereits Lamm machen, also fiel das für mich raus. Spargel war von der Beschaffung her blöd, Fisch wäre eine Alternative gewesen, aber so richtig überzeugt war ich von keiner Idee.
Bis ich in der Fleischtheke meines Lieblingssupermarktes Milchzickleinkeulen gesehen habe.
Nicht lange überlegt, 3 Stück eingepackt und gegrübelt, was man drumrum machen könnte.

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Die Idee mit dem Spargel hatte sich in meinen Kopf gesetzt – und als Süppchen gekocht war es auch nicht ganz so schlimm, dass er nicht feldfrisch war. Also gab es als Vorspeise einen Cappucino von grünem Spargel mit einer Parmesammilch-Haube.

Collage created using TurboCollage for Windows from www.TurboCollage.com

Beim Hauptgang machte besagte Milchzickleinkeule eine gute Figur, begleitet von Rosmarinkartoffeln und grünem Blattsalat.
Ich habe die 3 Keulen mit Knoblauch, Rosmarin, Oregano und Salz und Pfeffer mariniert, scharf angebraten, dann auf einem Bett aus Karotten, Zwiebeln und Petersilienwurzeln mit Kalbsfond und Weißwein übergossen, noch ein paar Zweige Rosmarin, Oregano und Basilikum hinzugegeben und das ganze dann für 40 Minuten im geschlossenen Bräter in den Ofen. Zum Schluss habe ich die Keulen noch 10 Minuten unter den Grill gelegt.

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Den krönenden Abschluss bildete die Kerpener Fruchtbombe. Joghurt, Sahne und Zucker durften zusammengerührt im Kühlschrank abtropfen und wurden mit pürierten und ganzen Früchten auf einem großen Teller serviert.

Sehr lecker!
Die Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Das Menü war rundum gelungen 🙂

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Goldforelle

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Bei meinem Fischdealer lagen die beiden Expemplare in der Auslage und haben mich angelacht. Außer in der Optik unterscheiden sie sich nicht besonders von normalen Forellen. Innen und außen habe ich die Fische mit einer Mischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprika bestrichen und noch je einen Zweig Basilikum und Rosmarin reingelegt.
Ab auf den Grill bis sie schön kross waren 🙂
Dazu gabs leckeren Feldsalat mit Champignons, roter Beete und gehackten Walnüssen.

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Mein (Lat)experiment

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Ein kleiner gemeiner Geist hat mir einen Floh ins Ohr gesetzt. Bzw dafür gesorgt, dass ich ein lange gehegtes Vorhaben nun langsam in die Tat umsetze.

Seit ich nähe, reizen mich immer wieder mal Techniken oder Dinge, die ich ausprobieren möchte. Mein erstes Korsett habe ich zb nur genäht, weil mich interessiert hat, wie das geht. Mein erstes Tournürenkleid entstand ebenfalls unter anderem aus Neugier.

Ein Material, was mich schon lange reizt ist Latex. Mal abgesehen von der Optik – die ich überaus genial finde, ist dieses Material sehr spannend. Und vermutlich nicht einfach in der Verarbeitung. Hier wird nicht genäht, hier wird geklebt.

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Und weil das Neuland für mich ist, muss ich erstmal üben.

Vor Kurzem fanden 2m schwarzes Latex und 1m kirschrotes Latex den Weg zu mir. Außerdem Kleber, Talkum und Silikonöl. Eine Teigrolle von Tschibo sowie ein Aluschälchen samt Pappstreifen komplettiert meine Erstausrüstung. Waschbenzin kommt aus dem Fundus…

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Zum Üben habe ich mir einen Streifen Latex abgeschnitten – Dank meinem Rollschneider ein Klacks. Mit einem Wattestäbchen und dem Waschbenzin habe ich die Klebestelle gereinigt – ich bin mir noch nicht sicher, ob ich da alles richtig gemacht habe, weil sich das Latex doch gut rollt und wellt…

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Dann habe ich mit einem schmalen Pappstreifen den Kleber aufgebracht – auch hier wellt sich das Latex extrem. Allerdings scheine ich den Kleber noch zu dick aufgetragen zu haben, je dünner die Schicht ist, desto glatter bleibt das Latex.

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Neben einer grade Naht habe ich auch schon eine geschwungene Kante an eine grade Kante gesetzt. Für die ersten Klebenähte bin ich ganz zufrieden und möchte mich an dieser Stelle nochmal für den telefonischen Support bedanken – ohne hätte ich vermutlich erstmal wieder alles beiseite gelegt *hust*

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Zu guter Letzt habe ich noch eine längere Klebenaht gemacht – hier zeigt sich: weniger Kleber = weniger Wellen. Mir scheint, ich muss noch ein bißchen üben… Nun gut. Während ich also über dem Schnitt brüte, werde ich noch die eine oder andere Klebenaht produzieren. Und dann mal schauen, was ich so produziert kriege. Noch bin ich skeptisch 😀