The Lady Skater Dress von Kitschycoo

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Angeregt durch einen Thread im Hobbyschneiderin24 Forum habe ich mich an den Schnitt Lady Skater von Kitschycoo gewagt. Ich habe bereits einen Standartkleiderschnitt, mein Ziel war es, etwas Abwechslung zu schaffen…

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich den Schnitt nochmal nähen werde.

Der Schnitt enthält 1cm Nahtzugabe, ich habe mir die benötigte Größe anhand der Maßtabelle ausgesucht. Das wäre die 5. Beim Nähen stellte ich fest: Das ist zu groß. Ok… Beim nächsten Mal würde es also 1-2 Nummern kleiner werden. Nach der ersten Anprobe mit Ärmel stellte ich auch fest, dass mir der Armausschnitt überhaupt nicht gefällt. Der Armausschnitt selber ist sehr weit, den würde ich beim nächsten Mal auch kleiner machen – und der Ärmel fällt nicht schön. Da ich dies bereits im Forum gelesen hatte, konnte ich dem entgegenwirken, indem ich die Armkugel von vornerein etwas höher geschnitten habe. So konnte ich zumindest ein tragbares Exemplar zaubern. Trotzdem gefällt mir die Ärmelform nicht sooo gut. Aber irgendwann werde ich auch da was passendes finden 🙂

Außerdem hätte auch diesem Schnitt eine für mich zum Standart gehörende Änderung gutgetan – den Rücken hätte ich etwas schmaler zuschneiden sollen. Der Ausschnitt steht im Nacken ein bißchen ab, was an meinem Ratio Brust/Rücken liegt. Allerdings ist es nicht so dramatisch, von daher ist das für das erste Kleid ok. Bei Wiederholungstaten würde ich diese Änderung aber auch machen.

Nicht so gut gefällt mir, dass das Muster des Stoffes durch die Schnittführung bedingt außen nach unten verläuft. Daher würde ich beim nächsten Mal darauf achten, keine Stoffe mit waagerechten Mustern zu nehmen.

Grundsätzlich gefällt mir der Look – aber eine Neuauflage des Kleides gibt es für mich nur mit Änderungen am Schnitt.

ladyskater

 


Näherfolge

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Ich habe viel genäht in den letzten Wochen, aber wenig fotografiert.

Daher gibt es jetzt einfach ohne viele Worte Bilder der genähten Werke:

 

1.) Das Sommerblazeroutfit

Blazer und Rock nach eigenem Schnitt, aus Leinen genäht, beides gefüttert.

sommerblazer

 

2) Das Wendekleid Version 1

Der Jersey ist auf der einen Seite gemuster, die andere Seite war einfach schwarz, das schrie nach einem Wendekleid. Dies hier ist die erste Variante

wendekleid2

 

3. ) Das Wendekleid Version 2

Weniger schwarz, mehr Muster – in der Variante fühle ich mich wider Erwarten wohler

wendekleid1

 

4.) Das grüne Walkkleid

Frau Quälgeist hat mir 90cm eines wunderschönen petrolfarbenen Walkstoffes vermacht – ich wußte genau, was ich draus machen wollte und es ist mir auch zu 98,5% geglückt: Ein einfaches Kleidchen für über ne Jeggins 🙂

walkkleid

 

5.) Das Wolljerseykleid

Nach dem gleichen Schnitt wie das Walkkleid ist dieses Exemplar aus kuscheligem Wolljersey entstanden. Die Ärmel habe ich mir dazuimprovisiert. Das könnte, genau wie das Petrolfarbene, ein Lieblingsteil werden.
wolljerseykleid


Kleid

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Ja, ich nähe noch. So wenig habe ich gar nicht gemacht in der letzten Zeit, aber das war alles mehr experimentell und nicht unbedingt mit Ergebnissen gekrönt.
Nun habe ich aber wieder eine Erfolgsmeldung zu verkünden, denn soeben habe ich mein Jerseykleid vollendet. Das gute Stück soll für ein Mr&Mrs Smith Shooting herhalten, daher ist der Schlitz noch unverschämt hoch.

kleid

Genäht habe ich das Kleid nach Burda 7053 ohne jede Änderung. Naja, Jersey halt…




Ärmel und anderes

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Nachdem ich letzte Woche hauptsächlich an den Taschen gearbeitet habe, habe ich am Wochenende endlich sichtbaren Erfolg geschaffen 🙂

Zuerst habe ich den Obermantel zusammengesetzt. Das sah dann so aus:

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Ohne Ärmel sieht so ein Mantel ganz schön traurig aus und hat eher Ähnlichkeit mit einer schlecht sitzenden Küchenschürze. Aber ich war weiter fleißig. Der Futtermantel war bereits zusammengesetzt, ihm fehlten nur noch die Ärmel.

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Ok, hübsch ist anders. Aber das ist ja auch nur innen. Weiter ging es mit den Ärmeln im Obermantel. Wie schon beim Probeteil war es das reinste Vergnügen, diese einzusetzen. Ich liebe dieses Schnittmuster.

Nach dem Ärmeleinsetzen kam meine nächste Nicht-Lieblingsdisziplin: Der Kragen. Mit eingeschnittenen Nahtzugaben, 3 Millarden Nadeln und einer schönen Handnaht habe ich das Ding sowohl am Obermantel als auch am Futter eingesetzt und erstmals beide Lagen zusammen angezogen. Und hey: Es sieht schon fast nach Mantel aus.

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Nun werde ich wohl doch noch eine Innentasche ins Futter basteln und dann kommt die nächste Angstdisziplin: Das Verstürzen. Da freu ich mich vor allem wegen den Kellerfalten drauf… Ja, ich gebe zu, die Innentasche ist – auch wenn sie sicher praktisch ist – hauptsächlich Vermeidungstaktik.


Paspeltasche mit Klappe

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Mein Mantel soll Paspeltaschen mit eingeschobener Klappe bekommen. Dafür empfielt es sich, 2 möglichst gleiche Klappen in 2 möglichst gleiche Paspeltaschen zu schieben.

Möglichst gleich is hier das entscheidende. Achja. Und dann sollten die Klappen noch zur Länge der Tascheneingriffe passen. Die Klappen sollten nen Milimeter kürzer sein. Das ist an sich nicht schwierig, aber man sollte sehr genau nähen.

Ich habe einen ganzen Abend damit verbracht. Dafür kann sich das Ergebnis meiner Meinung nach auch sehen lassen 🙂

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Und nochmal mit eingeschobener Klappe. Was noch fehlt, sind die Taschenbeutel…

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Joar. Und vielleicht werde ich irgendwann auch mal schneller.


Ein Futter für den Mantel

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Ich war fleißig.

Ich habe die Futterteile mit den jeweiligen Belegen verheiratet. Geschickterweise habe ich beim Zuschnitt direkt draufgeschrieben, wo oben ist, was ja bei einem Stoff mit Strich nicht ganz unwichtig ist…

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Dann habe ich die Futterteile mit dem Zwischenfutter gedoppelt… das ist ein Arbeitsschritt, den ich so gar nicht mag.

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Dann habe ich die Teile zusammengenäht – logisch, soll ja irgendwann ein Mantel werden.

Hier zeigte sich die Crux meines Zwischenfutters: Bügeln mit hohen Temperaturen ist nicht gut. Die Nähte habe ich zwar platt bekommen, aber der Futterstoff sieht ein bißerl verkrumpelt aus. Aber lieber verkrumpeltes Futter (was sich aushängt) als geschmolzenes Zwischenfutter 🙂

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Joar. Und mit viel Fantasie kann man hier ein noch Ärmelloses Futter für meinen Mantel liegen sehen…

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Die Vorderteile des Mantels sind auch schon mit Einlage versehen, sodass ich alsbald mit den Paspeltaschen weitermachen kann. Da sind aber erstmal Übungslappen angesagt…



Zuschneidepuzzel

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Weil ich über meinen Mantel noch ein wenig meditieren muss, dachte ich mir, dass ich „mal eben“ ein kleines Motivationsprojekt zwischenschiebe.

Aber wer kennt es nicht, wer „mal eben“ noch etwas fertig macht, der hängt „mal eben“ deutlich länger als geplant an dieser Sache.

Weil ich neue Pyjamas brauche, habe ich kurzerhand Stoff bestellt (Flanell) und bei Burda den Downloadschnitt 2691 runtergeladen. Eigentlich mag ich Downloadschnitte nicht so, aber da ich keine Änderungen erwarte, war mein Plan, das Ding auszudrucken, zusammenzukleben und auszuschneiden. Vor allem weil die Nahtzugabe praktischerweise schon enthalten ist.

Bis hierhin ging der Plan auch noch auf.

Dann fiel mir beim Stoffbügeln auf, dass der eine Stoff nur 1m breit ist… da hab ich dann wohl zu wenig von…. egal, nächster Stoff. Der passte Mengenmäßig grundsätzlich, ABER: Großflächiges Karomuster. Auch einen Pyjama möchte ich nach Möglichkeit passend zuschneiden. Dämlicher kleiner Perfektionist in mir.

Also habe ich gestern abend gepuzzelt. Und es hat tatsächlich alles gepasst. Aber es hat deutlich länger gedauert als gedacht. Egal.

Jetzt muss ich nur noch „mal eben“ zusammennähen…