Übung macht den Meister…

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Moin!

heut war ich bei einer Art Klöppelkurs. Naja, eigentlich war es kein Kurs, sondern ein Treffen zwischen den Kursen, und netterweise durfte ich mich als Neuling dazugesellen.

Die gute Nachricht zuerst – ich habe scheinbar gar nicht mal soviel falsch gemacht – zumindest hatte die Leiterin nicht viel zu kritisieren (außer, dass meine Klöppel ja eigentlich net für die Rolle sind, aber das wußte ich auch schon vorher :D)

Ich habe ein wenig mehr Ganzschlag geübt – mittlerweile wird er sogar recht regelmäßig, und dann habe ich mit dem Leinenschlag angefangen. Der ist ja mal richtig einfach!!!
Als kleine „Herausforderung“ sollte ich ein Fenster in meine Leinenschlagübung mit einbauen – und das hat sogar geklappt!

Gut, gelle?
Nun werde ich noch ein paar Kilometer Ganzschlag üben und dann versuche ich mich mal an einem „komplizierteren“ Klöppelbrief

So long
Miss Meisterin des Leinenschlages


Aller Anfang ist schwer!

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Moin!
Nachdem das Bauen der Klöppelrolle ja nicht wirklich schwer war, habe ich versucht, die Klöppel zu wickeln. Das war schon etwas schwieriger, weil die Anleitungen dazu auf chinesisch waren. So kams mir jedenfalls vor *g*.
Aber auch das hat geklappt, und bald hatte ich 6 Paar Klöppeln auf der Rolle hängen.
Als nächstes braucht man ja den Brief. Den habe ich in Ermangelung eines Kopierers liebevoll abgezeichnet und mit Klöppelfolie versehen.

Dann stellte ich fest, dass ich laut Anleitung 8 Paar Klöppel brauchen. So habe ich fluchenderweise 2 weitere Paare gewickelt. Das ist mittlerweile gar nicht mehr schwer, aber dafür ziemlich nervig.

Naja, aber auch das war schnell erledigt – und es konnte losgehen.
ABER: Wer soll bei DEM Chaos noch den Überblick behalten?

Das blaue ist übrigens der mit Folie versehen Brief – ein ganz einfaches Zickzackmuster zum Erlernen der einzelnen Schläge.

Der Anfang sah wenig vielversprechend aus…

aber schon kurze Zeit später kann man das Band zumindest erahnen…

Immerhin – es kann nur besser werden *hoff*

So long
Miss noch nicht verknotet


ähm. ja. ich BIN verrückt…

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Moin!

man könnte annehmen, dass ich genug Hobbies habe. Aaaaaaaaber – ich werde was neues ausprobieren. Jawohl ja.

Was? Nun… ich werde mich mal am Klöppeln versuchen. KLÖPPELN????? Jupp. Klöppeln.
Warum? Nun ja… Klöppelspitzen täten sich supergut auf historischen Klamotten machen… aber dafür muss man das ja erstmal lernen.

Nun gut. Klöppel gekauft, Bücher gekauft, sonstiges nützliches Zubehör gekauft. Fehlt was? Richtig. Die Rolle zum drauf klöppeln.

Der weltbeste Haifischhappen ließ mir eine Anleitung zukommen, wie man so etwas selber bauen kann. Das habe ich heute getan.

Man braucht dafür ein wenig Stoff (hatte ich zufällig schon da *kicher*), ein bißerl Schnur, Kleintierstreu (praktischerweise auch schon vorhanden) und Heu (hab ich zwar da, aber ich hab extra staubfreies gekauft. GUTE Idee!!!)
Achja. Kraft braucht man auch.

Es fängt alles ganz harmlos damit an, dass man 2 Tunnel näht, da die Schnur durchzieht und das Stück Stoff zu einem Schlauch schließt. Dann zieht man einen Tunnel zu, um das eine Ende der Rolle zu bilden. Das sieht dann ungefähr so aus:

Vor das Loch packt man einfach ein Stückchen Pappe (das man vorher liebevoll rund ausschneidet) und dann geht es los mit dem Stopfen… erst ein bißerl Heu auf die Pappe und an den Rand, so dass das Heu zwischen Stoff und Streu liegt, und dann jeeeeeeeede Menge Streu rein. Und stopfen. Stopfen. Und noch mehr stopfen. Gaaaaaaaaanz feste rein. So dass der Stoff fast platzt. Und dann noch ein bißerl stopfen.

Intelligenterweise habe ich tatsächlich etwas untergelegt. Wie mir das passieren konnte ist mir schleierhaft. Echt!!!
Nun ja. Ich habe also fröhlich gestopft, gestopft und gestopft. Das geht ganz schön in die Arme. Und in die Hände. In die Schultern übrigens auch. Aber nun ja. Irgendwann ist man dann fertig mit Stopfen (JEHOVA!!!) und dann sieht das ganze etwa so aus:

Oben drauf kommt dann wieder ein Stückchen Pappe und dann zieht man den 2. Tunnel zu. Dabei sollte man an beiden Kordelenden ziehen, sonst darf man nämlich noch einmal fädeln. Ratet mal, warum ich darauf jetzt so explizit hinweise….*flöt*

Dann noch schnell nen Ständer gebastelt – die Übergangslösung ist ein Stück Karton, der ovale Ausschnitte an den Seitenwände bekommen hat und schon hat man eine hübsche Rolle, auf der man jetzt theoretisch losklöppeln könnte… Wenn man denn nur wüßte, WIE!!!

Nun ja – was jetzt noch fehlt, ist ein Überzug, den man leicht abmachen (und waschen) kann – aber dafür ist es heute schon zu spät. Jawohl ja. Aber ich musste beim Stopfen ja schon feststellen, das die Dinger, die käuflich angeboten werden, JEDEN einzelnen Cent wert sind… *schwitz* *den Muskelkater schon fühl*

Ich bin mal gespannt, ob ich das lerne – und ob ich dann tatsächlich brauchbare Spitze in ausreichender Menge fabriziert kriege *kicher*

So long
Miss Größenwahn