ähm. ja. ich BIN verrückt…

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Moin!

man könnte annehmen, dass ich genug Hobbies habe. Aaaaaaaaber – ich werde was neues ausprobieren. Jawohl ja.

Was? Nun… ich werde mich mal am Klöppeln versuchen. KLÖPPELN????? Jupp. Klöppeln.
Warum? Nun ja… Klöppelspitzen täten sich supergut auf historischen Klamotten machen… aber dafür muss man das ja erstmal lernen.

Nun gut. Klöppel gekauft, Bücher gekauft, sonstiges nützliches Zubehör gekauft. Fehlt was? Richtig. Die Rolle zum drauf klöppeln.

Der weltbeste Haifischhappen ließ mir eine Anleitung zukommen, wie man so etwas selber bauen kann. Das habe ich heute getan.

Man braucht dafür ein wenig Stoff (hatte ich zufällig schon da *kicher*), ein bißerl Schnur, Kleintierstreu (praktischerweise auch schon vorhanden) und Heu (hab ich zwar da, aber ich hab extra staubfreies gekauft. GUTE Idee!!!)
Achja. Kraft braucht man auch.

Es fängt alles ganz harmlos damit an, dass man 2 Tunnel näht, da die Schnur durchzieht und das Stück Stoff zu einem Schlauch schließt. Dann zieht man einen Tunnel zu, um das eine Ende der Rolle zu bilden. Das sieht dann ungefähr so aus:

Vor das Loch packt man einfach ein Stückchen Pappe (das man vorher liebevoll rund ausschneidet) und dann geht es los mit dem Stopfen… erst ein bißerl Heu auf die Pappe und an den Rand, so dass das Heu zwischen Stoff und Streu liegt, und dann jeeeeeeeede Menge Streu rein. Und stopfen. Stopfen. Und noch mehr stopfen. Gaaaaaaaaanz feste rein. So dass der Stoff fast platzt. Und dann noch ein bißerl stopfen.

Intelligenterweise habe ich tatsächlich etwas untergelegt. Wie mir das passieren konnte ist mir schleierhaft. Echt!!!
Nun ja. Ich habe also fröhlich gestopft, gestopft und gestopft. Das geht ganz schön in die Arme. Und in die Hände. In die Schultern übrigens auch. Aber nun ja. Irgendwann ist man dann fertig mit Stopfen (JEHOVA!!!) und dann sieht das ganze etwa so aus:

Oben drauf kommt dann wieder ein Stückchen Pappe und dann zieht man den 2. Tunnel zu. Dabei sollte man an beiden Kordelenden ziehen, sonst darf man nämlich noch einmal fädeln. Ratet mal, warum ich darauf jetzt so explizit hinweise….*flöt*

Dann noch schnell nen Ständer gebastelt – die Übergangslösung ist ein Stück Karton, der ovale Ausschnitte an den Seitenwände bekommen hat und schon hat man eine hübsche Rolle, auf der man jetzt theoretisch losklöppeln könnte… Wenn man denn nur wüßte, WIE!!!

Nun ja – was jetzt noch fehlt, ist ein Überzug, den man leicht abmachen (und waschen) kann – aber dafür ist es heute schon zu spät. Jawohl ja. Aber ich musste beim Stopfen ja schon feststellen, das die Dinger, die käuflich angeboten werden, JEDEN einzelnen Cent wert sind… *schwitz* *den Muskelkater schon fühl*

Ich bin mal gespannt, ob ich das lerne – und ob ich dann tatsächlich brauchbare Spitze in ausreichender Menge fabriziert kriege *kicher*

So long
Miss Größenwahn


Alles für die Katz

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moin.
meine Katzenerfahrung begrenzt sich ja bislang auf Freigänger. So habe ich ehrlich gesagt gar nicht darüber nachgedacht, dass Fenster ja ein prima Ausgang in die Freiheit sein könnten… bis die Beiden da waren und es furchtbar warm in meiner Hütte war…

Nun gut. Abhilfe muss her – wenn es RICHTIG warm wird, muss ich mindestens 2 Fenster ganz öffnen können – sonst besteht keine chance auf Abkühlung.

Also war ich gestern mal wieder in meinem ach so geliebten Baumarkt. Gekauft habe ich ein paar Holzlatten, stabilen Kaninchendraht, ein paar Winkel und Schrauben. Daraus möchte ich mir jetzt einen Einsatz fürs Fenster bauen, den ich bei geöffnetem Fenster von innen in den Rahmen klemmen kann.
Alca-ka(t)z eben 😀

Ich bin ja mal gespannt, ob das so klappt wie ich mir das vorstelle – und was die beiden zum Sägen und Bohren sagen werden…

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sodele.
Als erstes habe ich also den Rohbau gebastelt – einfach 3 Bretter mit Winkeln in U-Form bringen, aber nicht (!) bombenfest verschrauben, denn es muss sich noch ein wenig bewegen lassen, sonst geht es nicht ins Fenster rein.
Die 4. Seite wird nach dem Einsetzen einfach in den Rahmen geklemmt und dank 2er grader Winkel an Ort und Stelle gehalten.

Als nächtes habe ich das Gitter passend „zugeschnitten“. Dabei hat es sich bewährt, dass ich dank des Korsett-Nähens schon ein bißchen Werkzeug zum Schneiden von Metall im Hause habe…

Irgendwann bekam ich dann Gesellschaft. Immerhin muss ja überprüft werden, ob ich auch alles richtig mache. Es gab gsd keine Beanstandungen, und so konnte ich dann weitermachen 🙂

Da die Kanten des Gitters zum Teil recht scharf waren (wie ich schmerzhaft feststellen musste), habe ich sie mit Powertape abgeklebt – was ich ebenfalls aus Nähtechnischen Gründen zufällig im Haus habe – meine Schneiderpuppe besteht nämlich aus diesem Material. Da soll nochmal einer sagen, Nähen wäre nicht nützlich!!!

Schnell noch das Gitter mit Kabelbindern am Holzrahmen befestigen und schon kann man es einsetzen. Man muss dabei zwar ein wenig mit dem störrischen Gitter kämpfen, aber nun ja – was tut man nicht alles für „die Katz“

Das offene Fenster erregte natürlich sofort Aufmerksamkeit – wurde man doch sonst schließlich immer direkt verscheucht… Filou scheint begeistert zu sein – nun muss ich ihm nur noch ein Gitter fürs Schlafzimmerfenster bauen – die Aussicht dort ist um einiges ruhiger, da kein Verkehr.

Fazit – man kann auch mit Katzen im Haus Holzarbeiten durchführen. Den Staubsauger finden beide viiiiiiiel schlimmer, als so ein bißerl Sägen und Bohren…